Kochkurs in Vietnam: Vietnamesische Küche selbst kochen & erleben wie die Locals
Kochkurs in Vietnam: Streetfood & Kultur selbst kochen
Vietnam begeistert Reisende nicht nur mit seinen Landschaften, sondern vor allem mit einer der vielfältigsten Küchen Asiens. Von dampfender Pho über gegrilltes Bun Cha bis hin zu frischen Kräutern und intensiven Aromen – jedes Gericht erzählt eine eigene Geschichte.
Genau hier setzt ein Kochkurs in Vietnam an: Statt nur zu probieren, lernen Sie selbst, wie diese Gerichte entstehen. Der Trend geht längst zum „Erleben statt nur Anschauen“, und Kochkurse gehören heute zu den beliebtesten Aktivitäten für Touristen im Land. Sie beginnen oft auf lokalen Märkten zwischen Gewürzen, frischen Zutaten und lebendigem Alltag und enden am Tisch – mit selbstgekochten, authentischen vietnamesischen Spezialitäten.

Was ist ein Kochkurs in Vietnam?
Ein Kochkurs in Vietnam ist eine geführte kulinarische Erfahrung, bei der Reisende lernen, traditionelle vietnamesische Gerichte selbst zuzubereiten. Anders als ein klassischer Restaurantbesuch steht hier nicht das bloße Essen im Vordergrund, sondern das aktive Mitmachen: Sie werden Schritt für Schritt in die lokale Kochkultur eingeführt und erhalten einen direkten Einblick in Zutaten, Techniken und Essgewohnheiten des Landes.
Typischer Ablauf: Vom Markt bis zum Teller
Die meisten Kochkurse folgen einem klar strukturierten Ablauf, der das kulinarische Erlebnis besonders authentisch macht:
- Zunächst beginnt der Kurs oft mit einem Besuch auf einem lokalen Markt. Dort lernen Sie frische Kräuter, exotische Gewürze, Reisnudeln, Fischsaucen und regionale Produkte kennen. Viele Kursleiter erklären dabei auch, wie man hochwertige Zutaten erkennt und welche Rolle sie in der vietnamesischen Küche spielen.
- Anschließend geht es in eine Kochschule oder eine private Küche. Dort werden die ausgewählten Gerichte Schritt für Schritt zubereitet. Typische Speisen sind zum Beispiel Pho, Sommerrollen, Banh Xeo oder regionale Spezialitäten je nach Stadt. Die Kursleiter kochen nicht nur vor, sondern lassen Sie aktiv schneiden, würzen, rollen und abschmecken.
- Zum Abschluss wird gemeinsam gegessen – oft in entspannter Atmosphäre, manchmal sogar mit Blick auf Reisfelder, Flüsse oder das geschäftige Stadtleben.
Unterschiede nach Region
Je nach Region unterscheidet sich der Kochkurs deutlich:
- Hanoi (Nordvietnam): Hier liegt der Fokus auf traditionellen, eher subtilen Aromen. Gerichte wie Pho oder Bun Cha stehen im Mittelpunkt. Die Küche ist oft weniger süß und stärker auf klare Brühen und Kräuter ausgelegt.
- Hoi An (Zentralvietnam): Hoi An gilt als kulinarisches Highlight für Kochkurse. Viele Programme beinhalten einen Marktbesuch und sogar eine Bootsfahrt. Typische Gerichte sind Cao Lau, White Rose Dumplings und frische Kräutergerichte.
- Ho-Chi-Minh-Stadt (Südvietnam): Im Süden ist die Küche oft süßer, kräftiger und vielfältiger. Hier lernen Sie häufig Streetfood-inspirierte Gerichte und moderne Varianten traditioneller Rezepte kennen.
Dauer und Gruppengröße
Die meisten Kochkurse in Vietnam dauern zwischen 3 und 5 Stunden, abhängig vom Programm. Manche intensiveren Kurse können auch einen halben Tag oder sogar einen ganzen Tag umfassen.
Die Gruppengröße ist in der Regel klein gehalten, meist zwischen 4 und 12 Teilnehmern, um eine persönliche Betreuung zu gewährleisten. Es gibt jedoch auch private Kurse für Paare oder Familien, die ein noch individuelleres Erlebnis ermöglichen.
Diese Kombination aus Lernen, Erleben und Genießen macht den Kochkurs zu einer der authentischsten Möglichkeiten, die vietnamesische Kultur wirklich zu verstehen.

Für wen eignet sich ein Kochkurs in Vietnam?
Ein Kochkurs in Vietnam ist für nahezu alle Reisetypen geeignet, da er kulinarische Erfahrung, Kultur und Interaktion auf natürliche Weise verbindet.
- Alleinreisende profitieren besonders von der entspannten Gruppenatmosphäre, in der schnell Kontakte entstehen.
- Paare und Honeymoon-Reisende erleben gemeinsam ein authentisches, oft sehr persönliches Highlight abseits klassischer Touristenaktivitäten.
- Für Familien mit Kindern bieten viele Kurse einfache, spielerische Rezepte und einen sicheren Rahmen zum Mitmachen.
- Foodies und Kulturreisende kommen durch Marktbesuche und traditionelle Rezepte voll auf ihre Kosten.
Auch vegetarische oder vegane Reisende finden dank flexibler Menügestaltung zahlreiche passende Optionen in vietnamesischen Kochschulen.
Warum ein Kochkurs in Vietnam so besonders ist
Ein Kochkurs in Vietnam ist weit mehr als eine Freizeitaktivität – er ist ein direkter Zugang zur vietnamesischen Lebensweise. Während viele Reisen sich auf Sehenswürdigkeiten konzentrieren, bringt Sie ein Kochkurs mitten in den Alltag der Menschen: in Märkte, Küchen und Familienstrukturen, in denen Essen eine zentrale Rolle spielt.
Frische Zutaten & lebendige Streetfood-Kultur
Die vietnamesische Küche basiert auf Frische. Fast alle Gerichte werden mit Zutaten zubereitet, die am selben Tag auf dem Markt gekauft werden. Koriander, Thai-Basilikum und Minze gehören zu den wichtigsten Kräutern und kommen in großzügigen Mengen zum Einsatz. Auch Gemüse, Reisnudeln und Fischsaucen sind essenziell für den typischen Geschmack.
Was Vietnam zusätzlich besonders macht, ist die enge Verbindung zur Streetfood-Kultur. Viele Gerichte, die Sie im Kochkurs lernen, stammen direkt von Straßenständen und kleinen Familienküchen. Dadurch kochen Sie nicht „theoretisch“, sondern genau das, was die Menschen vor Ort täglich essen.
Direkter Kontakt zu lokalen Familien und Köchen
Ein großer Vorteil eines Kochkurses in Vietnam ist der persönliche Austausch. Viele Kurse werden von lokalen Familien oder erfahrenen Köchen geleitet, die ihr Wissen oft über Generationen weitergegeben haben.
Dabei geht es nicht nur um Rezepte, sondern auch um Geschichten: Warum bestimmte Zutaten verwendet werden, wie sich Gerichte regional unterscheiden oder welche Bedeutung Essen im Familienleben hat. Diese Nähe schafft eine sehr persönliche Atmosphäre, die klassische Kochkurse in anderen Ländern oft nicht bieten.

Lernen traditioneller Kochtechniken
Die vietnamesische Küche lebt von einfachen, aber präzisen Techniken. In einem Kochkurs lernen Sie, wie diese angewendet werden:
- Die richtige Balance von Fischsauce, Zucker, Limette und Chili
- Der Umgang mit frischen Kräutern und deren Kombination
- Das Rollen von Sommerrollen oder das Falten von Reisteig
- Das Abschmecken von Brühen wie bei Pho oder Bun
Besonders interessant ist, dass viele Rezepte keine komplizierten Geräte erfordern. Stattdessen basiert alles auf Erfahrung, Gefühl und einem feinen Verständnis für Aromen.
Kombination aus Kultur, Essen und Erlebnis
Ein Kochkurs in Vietnam verbindet mehrere Reiseerlebnisse in einem: Sie besuchen lokale Märkte, lernen regionale Produkte kennen, kochen gemeinsam und essen anschließend das selbst zubereitete Essen. Dabei entsteht ein tiefes kulturelles Verständnis. Sie sehen nicht nur, was Vietnamesen essen, sondern auch, wie sie einkaufen, kochen und gemeinsam essen.
Diese Kombination macht den Kochkurs zu einer der intensivsten und zugleich angenehmsten Arten, ein Land kennenzulernen. Am Ende bleibt nicht nur ein Rezept, sondern ein echtes Stück Vietnam, das Sie mit nach Hause nehmen.
Die besten Städte für Kochkurse in Vietnam – wo das kulinarische Erlebnis am intensivsten ist
Je nach Region unterscheidet sich die vietnamesische Küche deutlich in Geschmack, Zutaten und Zubereitung. Deshalb spielt der Ort Ihres Kochkurses eine entscheidende Rolle für das Gesamterlebnis. Jede Stadt bietet nicht nur andere Gerichte, sondern auch eine andere Atmosphäre – von traditionell bis modern, von ruhig bis lebendig.
Kochkurs in Hanoi – authentische nordvietnamesische Küche erleben
Hanoi ist der ideale Ort, um die klassische Küche Nordvietnams kennenzulernen. Die Gerichte sind hier oft klarer, weniger süß und stark auf Brühen, Kräuter und ausgewogene Aromen konzentriert. Typische Inhalte eines Kochkurses in Hanoi sind Gerichte wie Pho Bo (Rindfleisch-Nudelsuppe), Bun Cha (gegrilltes Schweinefleisch mit Reisnudeln) oder verschiedene kleine Beilagen, die das nordvietnamesische Essen prägen.
Ein besonderes Highlight ist der Besuch eines lokalen Marktes in der Altstadt. Hier lernen Sie, wie frische Kräuter, Gewürze und Fleisch ausgewählt werden und wie wichtig der tägliche Einkauf für die vietnamesische Küche ist. Viele Kurse finden anschließend in kleinen, familiären Küchen statt, was die Erfahrung besonders authentisch macht.

Kochkurs in Hoi An – Vietnams kulinarische Hauptstadt für Reisende
Hoi An gilt als die beliebteste Stadt für Kochkurse in ganz Vietnam. Die Kombination aus UNESCO-Altstadt, Flusslandschaft und traditioneller Esskultur schafft eine besonders entspannte Lernatmosphäre.
Viele Programme beginnen mit einem Besuch des Central Market, einem der farbenfrohsten Märkte des Landes. Dort entdecken Sie exotische Früchte, frische Kräuter und regionale Spezialitäten. In einigen Kursen ist sogar eine kurze Bootsfahrt zu kleinen Kräutergärten oder Dörfern enthalten.
Typische Gerichte in Hoi An sind Cao Lau (lokale Nudelspezialität), White Rose Dumplings (zarte Teigtaschen) und frische Kräutergerichte. Die Küche hier ist sehr regional geprägt und verbindet Einflüsse aus der vietnamesischen, chinesischen und japanischen Kochtradition.
Kochkurs in Ho-Chi-Minh-Stadt – moderne Küche mit südvietnamesischem Flair
Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) bietet eine ganz andere kulinarische Perspektive. Die Küche im Süden ist oft etwas süßer, kräftiger und vielseitiger als im Norden. Hier treffen traditionelle Rezepte auf moderne Interpretationen und internationale Einflüsse.
Ein Kochkurs in Saigon konzentriert sich häufig auf Streetfood-inspirierte Gerichte, kreative Variationen klassischer Speisen und eine dynamische Esskultur. Beliebt sind zum Beispiel Banh Xeo (knusprige Pfannkuchen), Goi Cuon (Sommerrollen) oder regionale Reisgerichte mit intensiven Aromen.
Die Kochschulen sind hier oft moderner aufgebaut, mit professionellen Küchen und interaktiven Kursformaten. Gleichzeitig bleibt der Bezug zur Streetfood-Kultur stark erhalten, sodass Sie auch in dieser Großstadt ein authentisches kulinarisches Erlebnis haben.

Welche Gerichte lernt man im Kochkurs in Vietnam?
Ein Kochkurs in Vietnam ist besonders spannend, weil Sie nicht nur ein einzelnes Gericht lernen, sondern meist eine kleine Auswahl typischer Spezialitäten der jeweiligen Region zubereiten. Dadurch erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die Vielfalt der vietnamesischen Küche – von Suppen über Streetfood bis hin zu frischen vegetarischen Optionen.
Die Klassiker der vietnamesischen Küche
Diese drei Gerichte gehören zu den bekanntesten Speisen Vietnams und sind fester Bestandteil fast jedes Kochkurses.
- Pho ist die berühmte vietnamesische Nudelsuppe mit einer aromatischen Brühe, die stundenlang gekocht wird. Sie lernen, wie die perfekte Balance aus Gewürzen, Knochenbrühe und frischen Kräutern entsteht.
- Bun Cha besteht aus gegrilltem Schweinefleisch, Reisnudeln und einer süß-sauren Fischsauce. Hier steht vor allem das Grillen und das richtige Abschmecken der Sauce im Mittelpunkt.
- Goi Cuon (Sommerrollen) sind frische Reispapierrollen mit Kräutern, Gemüse, Garnelen oder Tofu. Besonders interessant ist hier die Technik des Rollens und die Kombination der Zutaten.
Streetfood zum Selbermachen
Ein weiterer Schwerpunkt vieler Kochkurse liegt auf vietnamesischem Streetfood.
- Banh Xeo ist ein knuspriger Pfannkuchen aus Reismehl, Kurkuma und Kokosmilch, gefüllt mit Fleisch, Garnelen und Sojasprossen. Sie lernen, wie der Teig richtig ausgebacken wird, sodass er außen knusprig und innen weich bleibt.
- Frühlingsrollen (Nem Ran) sind frittierte Frühlingsrollen, die je nach Region unterschiedlich gefüllt werden. Hier geht es besonders um das richtige Rollen, Frittieren und die perfekte Konsistenz.
Diese Gerichte sind typisch für das vietnamesische Straßenleben und geben Ihnen ein echtes Gefühl für die Alltagsküche des Landes.

Vegetarische Optionen – leicht, frisch und aromatisch
Viele Kochkurse in Vietnam bieten inzwischen auch vegetarische oder vegane Varianten an. Die vietnamesische Küche eignet sich dafür besonders gut, da sie stark mit frischen Kräutern, Gemüse und Tofu arbeitet.
Beliebte vegetarische Gerichte sind zum Beispiel Pho Chay (vegetarische Pho), Goi Cuon Chay (vegane Sommerrollen) oder gebratenes Gemüse mit Reis. Dabei lernen Sie, wie man auch ohne Fleisch intensive Aromen durch Gewürze, Brühen und Saucen erzeugt.
Kochkurs Preise in Vietnam (2026 Überblick)
Die Preise für Kochkurse in Vietnam sind im internationalen Vergleich sehr attraktiv und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Egal ob Budget-Reisender oder Komforturlauber – es gibt passende Angebote für jedes Budget und jedes Erfahrungsniveau.
Budget eines Kochkurs
- Budget-Kochkurse sind meist einfache Gruppenaktivitäten, die sich auf das Wesentliche konzentrieren: gemeinsames Kochen, ein kurzer Marktbesuch und das Zubereiten einiger klassischer Gerichte. Diese Kurse finden oft in kleineren Kochschulen oder bei lokalen Familien statt und bieten ein sehr authentisches Erlebnis ohne viel Luxus.
- Premium-Kochkurse hingegen sind deutlich exklusiver. Sie bieten kleinere Gruppen, persönliche Betreuung, hochwertigere Ausstattung und oft zusätzliche Erlebnisse wie private Marktführungen, Bootstouren oder Kochsessions in besonderen Locations wie Gärten oder Boutique-Kochschulen. Hier steht neben dem Lernen auch der Komfort im Vordergrund.
Preisrange: ca. 20 – 80 €
Die Kosten für einen Kochkurs in Vietnam variieren je nach Stadt, Dauer und Leistungsumfang:
- Einsteigerkurse: ca. 20 – 35 €
- Standardkurse mit Marktbesuch: ca. 35 – 60 €
- Premium- oder Privatkurse: ca. 60 – 80 € und mehr
In touristischen Hotspots wie Hoi An oder Hanoi sind die Preise oft etwas höher, während in weniger frequentierten Regionen günstigere Angebote zu finden sind.

Was im Preis enthalten ist
Die meisten Kochkurse in Vietnam sind sehr transparent aufgebaut und beinhalten in der Regel:
- Abholung vom Hotel (bei vielen Anbietern inklusive)
- Besuch eines lokalen Marktes mit Erklärung der Zutaten
- Alle frischen Zutaten für die Gerichte
- Professionelle Anleitung durch lokale Köche oder Gastgeber
- Gemeinsames Essen der selbst zubereiteten Speisen
- Rezepte zum Mitnehmen
In Premium-Kursen kommen häufig zusätzliche Leistungen hinzu, wie Getränke, private Transfers oder besondere kulinarische Extras.
Tipps für den besten Kochkurs in Vietnam
Ein Kochkurs in Vietnam kann eines der schönsten Reiseerlebnisse sein – vorausgesetzt, Sie wählen das richtige Angebot. Die Unterschiede zwischen den Kursen sind teilweise groß, daher lohnt es sich, vorab genauer hinzuschauen.
Bewertungen auf Google und TripAdvisor prüfen
Bevor Sie einen Kurs buchen, sollten Sie unbedingt aktuelle Bewertungen lesen. Plattformen wie Google oder TripAdvisor geben Ihnen einen guten Eindruck davon, wie zuverlässig der Anbieter ist. Achten Sie nicht nur auf die Sternebewertung, sondern auch auf konkrete Kommentare: Wird das Essen gelobt? Ist der Guide freundlich und gut verständlich? Werden Hygiene und Organisation positiv erwähnt? Besonders hilfreich sind Bewertungen von Reisenden, die ähnliche Erwartungen haben wie Sie.
Kleine Gruppen bevorzugen
Kurse mit kleinen Gruppen bieten ein deutlich persönlicheres Erlebnis. Sie haben mehr Zeit, Fragen zu stellen, erhalten individuellere Anleitung und können den Kochprozess besser nachvollziehen. In großen Gruppen geht diese Nähe oft verloren, und der Kurs wirkt eher wie eine Vorführung statt eines interaktiven Erlebnisses. Ideal sind Gruppen mit maximal 6–10 Personen oder private Kurse.

Kurse mit Marktbesuch wählen
Ein guter Kochkurs beginnt nicht erst in der Küche, sondern auf dem lokalen Markt. Dort lernen Sie typische vietnamesische Zutaten kennen, erfahren mehr über Kräuter, Gewürze und frische Produkte und bekommen ein Gefühl für die Esskultur des Landes. Dieser Teil macht den Kurs besonders authentisch und hilft Ihnen später auch beim eigenen Kochen oder Bestellen in Restaurants.
Regionale Küche passend zur Reise wählen
Vietnam hat eine sehr vielfältige Küche, die sich je nach Region stark unterscheidet. In Hanoi dominieren eher herzhafte, klare Aromen wie Pho oder Bun Cha, während im Süden süßere und intensivere Geschmäcker üblich sind. In Hoi An finden Sie viele zentrale Spezialitäten mit kreativen Einflüssen. Wählen Sie den Kochkurs passend zu Ihrer Reiseroute, um die kulinarische Identität der Region besser zu verstehen.
Nach vegetarischen oder speziellen Menüs fragen
Viele Kochschulen in Vietnam sind heute sehr flexibel und gehen gerne auf individuelle Ernährungswünsche ein. Wenn Sie vegetarisch oder vegan essen, ist es sinnvoll, dies bereits bei der Buchung oder spätestens vor Kursbeginn klar zu kommunizieren. Oft können klassische Gerichte problemlos angepasst werden, etwa durch Tofu, Pilze oder Gemüse statt Fleisch.
Auch bei Allergien oder Unverträglichkeiten lohnt sich eine kurze Nachfrage, da viele vietnamesische Speisen Fischsauce, Nüsse oder Gluten enthalten können. Eine offene Kommunikation sorgt dafür, dass Sie den Kochkurs entspannt genießen können und gleichzeitig authentische, passende Gerichte kennenlernen.
Bequeme Kleidung tragen
In einem Kochkurs in Vietnam spielt die richtige Kleidung eine wichtige Rolle für Ihr Wohlbefinden. Da Sie oft längere Zeit stehen, Zutaten schneiden und am Herd arbeiten, sollten Sie leichte und bequeme Kleidung wählen, die Ihnen genügend Bewegungsfreiheit bietet. Geschlossene Schuhe sind ebenfalls empfehlenswert, um Ihre Füße vor heißen Flüssigkeiten oder herunterfallenden Gegenständen zu schützen.
Verzichten Sie besser auf empfindliche oder sehr helle Kleidung, da beim Kochen leicht Flecken entstehen können. So können Sie sich voll auf das Erlebnis konzentrieren und den Kurs entspannt genießen.
Fotos und Rezepte sichern
Viele Reisende vergessen nach dem Kurs wichtige Details. Machen Sie deshalb Fotos von den einzelnen Schritten oder bitten Sie den Koch um Rezepte zum Mitnehmen. So können Sie die Gerichte später zu Hause nachkochen und Ihre Vietnam-Erfahrung verlängern. Einige Kochschulen bieten auch digitale Rezepthefte an – eine praktische Erinnerung an ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis.

Häufige Fehler vermeiden – Tipps für Ihren Kochkurs in Vietnam
- Keine zu großen Gruppen wählen: Sehr große Kochkurse wirken oft unpersönlich. Sie stehen dann eher am Rand und schauen zu, statt selbst aktiv zu kochen. Ideal sind kleine Gruppen oder private Kurse, weil Sie dort mehr Anleitung bekommen und jeden Schritt besser nachvollziehen können.
- Nicht nur auf den Preis achten: Ein günstiger Kurs ist nicht automatisch schlecht, aber auch nicht immer die beste Wahl. Prüfen Sie, was genau im Preis enthalten ist: Marktbesuch, Zutaten, Transfers und Rezeptunterlagen machen einen großen Unterschied im Erlebnis.
- Echte Praxis statt nur Zuschauen bevorzugen: Manche Kurse sind eher Demonstrationen, bei denen der Koch alles vormacht. Achten Sie darauf, dass Sie selbst schneiden, rühren und abschmecken dürfen. Nur so lernen Sie wirklich etwas über die vietnamesische Küche.
- Fragen zu Zutaten und Gerichten stellen: Viele Zutaten wie Zitronengras, Fischsauce oder spezielle Kräuter sind für Reisende neu. Scheuen Sie sich nicht, nachzufragen. Gute Kursleiter erklären nicht nur das Rezept, sondern auch die kulturelle Bedeutung der Gerichte.
- Keine überzogenen Erwartungen haben: Ein Kochkurs in Vietnam ist kein professioneller Kochunterricht, sondern ein kulturelles Erlebnis. Der Fokus liegt auf Spaß, Authentizität und gemeinsamer Erfahrung – nicht auf perfekter Kochtechnik oder Restaurantniveau.
Fazit: Warum ein Kochkurs in Vietnam ein unvergessliches Erlebnis ist
Ein Kochkurs in Vietnam ist weit mehr als nur das Erlernen einiger Rezepte – er ist eine direkte Begegnung mit der Kultur, den Menschen und der Essenz des Landes. Vom lebhaften Marktbesuch über den Duft frischer Kräuter bis hin zum gemeinsamen Genießen der selbst zubereiteten Gerichte entsteht ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Besonders reizvoll ist die Kombination aus Einfachheit und Tiefe der vietnamesischen Küche, die Reisende schnell begeistert.
Ob in Hanoi, Hoi An oder Saigon – jeder Kurs bietet neue Einblicke und regionale Besonderheiten. Wer Vietnam kulinarisch wirklich verstehen möchte, sollte sich diese Erfahrung nicht entgehen lassen.
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