Yen Tu – Vietnams heiliger Berg: Eine spirituelle Reise abseits der Touristenmassen
Yen Tu – Vietnams heiliger Berg: Eine spirituelle Reise abseits der Touristenmassen
Der Yen-Tu-Komplex ist eines der bedeutendsten spirituellen und kulturellen Reiseziele Vietnams. Er liegt in der Provinz Quang Ninh im Nordosten des Landes und gilt als die Wiege des vietnamesischen Zen-Buddhismus (Trúc-Lâm-Schule). Nur etwa 130 Kilometer von Hanoi entfernt zieht Yen Tu jährlich Pilger, Kulturinteressierte und Naturliebhaber aus aller Welt an.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Yen-Tu-Komplex im Jahr 2025 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Diese Auszeichnung würdigt nicht nur den außergewöhnlichen spirituellen Wert des Ortes, sondern auch die einzigartige Verbindung von Religion, Geschichte und beeindruckender Berglandschaft. Yen Tu ist damit eines der wenigen Reiseziele Vietnams, das sowohl religiöse als auch universelle kulturelle Bedeutung besitzt.
Yen Tu ist eng mit König Trần Nhân Tông verbunden, der im 13. Jahrhundert auf den Thron verzichtete, Mönch wurde und hier die Trúc-Lâm-Zen-Schule gründete – eine eigenständige buddhistische Tradition Vietnams. Bis heute gilt Yen Tu als heiliger Berg, als Ort der Erleuchtung und der inneren Einkehr.
Für internationale Besucher bietet Yen Tu ein ganz besonderes Erlebnis: eine Kombination aus Bergwanderung, stiller Tempelarchitektur, jahrhundertealter Geschichte und tiefer Spiritualität. Wer Vietnam nicht nur sehen, sondern auch verstehen und fühlen möchte, findet in Yen Tu einen Ort von außergewöhnlicher Tiefe und Ruhe.

1. Historischer Hintergrund und historische Bedeutung
1.1. Yen Tu in der vietnamesischen Geschichte
Der Berg Yen Tu nimmt seit sehr frühen Zeiten einen besonderen Platz im spirituellen Leben Vietnams ein. Bereits lange vor der systematischen Entwicklung des Buddhismus galt die Region als heiliger Ort, an dem sich Menschen zur Meditation, Einkehr und spirituellen Suche zurückzogen. Mit der Ausbreitung des Buddhismus gewann Yen Tu zunehmend an religiöser und kultureller Bedeutung.
Während der Ly- und Tran-Dynastie (11.–14. Jahrhundert) erreichte der Buddhismus in Vietnam seinen Höhepunkt und wurde faktisch zur Staatsreligion. Tempel, Pagoden und Klöster entstanden im ganzen Land, doch Yen Tu entwickelte sich zu einem einzigartigen spirituellen Zentrum – nicht nur als Ort des Glaubens, sondern auch als Raum philosophischer Reflexion und moralischer Orientierung für Gesellschaft und Herrschaft.
1.2. Die enge Verbindung zu König Tran Nhan Tong
Untrennbar mit der Geschichte von Yen Tu verbunden ist König Trần Nhân Tông, einer der bedeutendsten Herrscher Vietnams. Als weitsichtiger und kluger König führte er das Land im 13. Jahrhundert zweimal erfolgreich im Widerstand gegen die Mongolen-Invasionen und sicherte damit die Unabhängigkeit Vietnams in einer der schwierigsten Phasen seiner Geschichte.
Nach Jahren politischer Verantwortung traf Trần Nhân Tông eine außergewöhnliche Entscheidung: Er verzichtete freiwillig auf den Thron, übergab die Macht an seinen Sohn und zog sich nach Yen Tu zurück, um ein Leben als Mönch zu führen. Hier widmete er sich der Meditation, der spirituellen Praxis und der Lehre des Buddhismus.
Diese Transformation – vom König zum Zen-Meister – ist ein seltenes Phänomen in der Geschichte Asiens. Sie macht Yen Tu zu einem Ort von außergewöhnlicher symbolischer Kraft: ein Ort, an dem weltliche Macht und spirituelle Weisheit bewusst miteinander verbunden wurden.
1.3. Die Entstehung der Trúc-Lâm-Zen-Schule
In Yen Tu gründete Trần Nhân Tông die Trúc-Lâm-Zen-Schule, die erste eigenständige buddhistische Tradition Vietnams. Diese Zen-Schule unterscheidet sich bewusst von chinesischen oder indischen Strömungen und trägt eine klare vietnamesische Prägung.
Im Zentrum der Trúc-Lâm-Lehre steht die Idee, dass Erleuchtung nicht im Rückzug von der Welt, sondern mitten im Alltag erreicht werden kann. Meditation, ethisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung gehören untrennbar zusammen. Diese Philosophie machte Trúc Lâm nicht nur zu einer religiösen Bewegung, sondern auch zu einem moralischen Leitbild für Generationen.
2. Spirituelle Bedeutung von Yen Tu
Yen Tu gilt bis heute als das spirituelle Ursprungsland des vietnamesischen Buddhismus und wird oft als „heiliger Berg der Erleuchtung“ bezeichnet. Für Gläubige ist er ein Pilgerort, für Suchende ein Ort der inneren Stille und für Besucher ein Raum tiefer spiritueller Erfahrung.
Die zentrale Philosophie von Yen Tu betont, dass Erleuchtung nicht von der Welt getrennt ist. In der Stille der Berge, im Nebel der Wälder und im rhythmischen Klang der Tempelglocken erfahren Besucher eine besondere Form von Achtsamkeit – eine Rückkehr zu Einfachheit, Klarheit und innerem Gleichgewicht.
Gerade für westliche Reisende ist Yen Tu besonders zugänglich, da seine spirituelle Ausrichtung weniger ritualisiert und stark auf persönliche Erfahrung ausgerichtet ist. Konzepte wie Mindfulness, Zen, innere Reise und bewusste Entschleunigung finden hier eine natürliche Entsprechung. Yen Tu lädt nicht zum Zuschauen ein, sondern zum Mitfühlen, Innehalten und Verstehen – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit.
3. Haupttempel und wichtigste Sehenswürdigkeiten des Yen-Tu-Komplexes
3.1. Die Trinh-Pagode – Beginn der Pilgerreise
Die Trinh-Pagode markiert den offiziellen Beginn der Pilgerreise nach Yen Tu. In der vietnamesischen Tradition symbolisiert dieser Ort das „sich Vorstellen“ oder „Respektbezeugen“, bevor man den heiligen Berg betritt. Pilger und Besucher halten hier inne, um ihre Reise bewusst zu beginnen – nicht nur körperlich, sondern auch innerlich. Die Pagode schafft einen Übergang vom Alltag zur spirituellen Erfahrung.
3.2. Die Hoa-Yen-Pagode – Spirituelles Zentrum von Yen Tu
Die Hoa-Yen-Pagode ist das wichtigste religiöse Zentrum des gesamten Yen-Tu-Komplexes. Sie liegt auf halber Höhe des Berges und ist von alten Wäldern und jahrhundertealten Bäumen umgeben. Hier lebte und lehrte König Trần Nhân Tông als Mönch, was der Pagode eine besondere historische und spirituelle Bedeutung verleiht.
Die Atmosphäre in Hoa Yen ist geprägt von Stille, Meditation und Einfachheit. Trotz ihrer Größe wirkt die Pagode nicht monumental, sondern ruhig und einladend – ein idealer Ort für Achtsamkeit, kurze Meditation oder stilles Verweilen inmitten der Natur.
3.3. Mot-Mai-Pagode und Bao-Sai-Pagode – Askese und Rückzug
Die Mot-Mai-Pagode sowie die Bao-Sai-Pagode liegen versteckt in steilen Felswänden und natürlichen Höhlen. Ihre abgeschiedene Lage spiegelt den Geist der asketischen Praxis wider, die viele Mönche in Yen Tu suchten. Diese Orte zeigen eindrucksvoll, wie eng Spiritualität und Natur miteinander verbunden sind – fernab von Komfort, nahe an Stille und Konzentration.
3.4. An Ky Sinh – Legende und Mystik
Der Ort An Ky Sinh ist eng mit alten Legenden über Unsterblichkeit und spirituelle Transformation verbunden. Der Überlieferung nach suchten hier Einsiedler und spirituelle Meister nach Erleuchtung und innerer Freiheit. Diese mythischen Geschichten verleihen Yen Tu eine zusätzliche Dimension und machen den Ort nicht nur historisch, sondern auch symbolisch und geheimnisvoll.
3.5. Die Dong-Pagode – Höhepunkt auf dem Gipfel von Yen Tu
Die Dong-Pagode, gelegen auf dem Gipfel des Yen-Tu-Berges in etwa 1.068 Metern Höhe, stellt den spirituellen Höhepunkt der Reise dar. Sie ist eine der größten Pagoden aus Bronze in Vietnam und gilt als Symbol der Erleuchtung und Vollendung.
Der Weg zur Dong-Pagode ist körperlich anspruchsvoll, aber zutiefst lohnend. Oben angekommen erleben Besucher ein starkes Gefühl von Ankommen, Überwindung und innerer Klarheit – ein Moment, der weit über eine normale Bergbesteigung hinausgeht.

4. Pilgerweg und Wandererlebnis in Yen Tu
Der Aufstieg nach Yen Tu kann auf zwei Arten erlebt werden: zu Fuß, ganz oder teilweise, oder durch eine Kombination aus Seilbahn und Wanderung. Beide Varianten ermöglichen es Besuchern, den Berg in ihrem eigenen Tempo zu entdecken.
Der Weg führt durch Bambuswälder, Kiefernhaine und nebelverhangene Berghänge. Mit zunehmender Höhe verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch die Atmosphäre: Die Luft wird kühler, die Geräusche leiser und die Gedanken klarer. Diese natürliche Veränderung verstärkt das Gefühl einer inneren Reise.
Für westliche Besucher lässt sich das Erlebnis am besten als eine Mischung aus Pilgerreise und spirituellem Wanderpfad beschreiben. Yen Tu ist zugleich ein Ort der körperlichen Herausforderung und der geistigen Reflexion – vergleichbar mit einem spirituellen Hiking Trail, bei dem Natur, Bewegung und Achtsamkeit ineinandergreifen.
5. Natur und Landschaft rund um Yen Tu
Die Natur von Yen Tu spielt eine ebenso wichtige Rolle wie seine religiösen Bauwerke. Der Berg ist von ursprünglichen Wäldern bedeckt, in denen sich eine reiche und vielfältige Vegetation erhalten hat. Alte Bäume, Bambushaine, Moose und Felsen bilden eine Landschaft, die sich mit zunehmender Höhe stetig verändert.
Ein charakteristisches Merkmal von Yen Tu sind Wolken, Nebel und steinige Berghänge, die dem Ort eine fast meditative Atmosphäre verleihen. Besonders am frühen Morgen scheint der Berg zwischen Himmel und Erde zu schweben – ein Anblick, der viele Besucher tief berührt.
Auch die Geräuschkulisse trägt wesentlich zur Erfahrung bei: das leise Rauschen des Bergwindes, das regelmäßige Läuten der Tempelglocken und das bedächtige Schreiten der Pilger auf dem steinernen Pfad. Diese natürlichen und menschlichen Klänge verschmelzen zu einer Atmosphäre der Ruhe und Konzentration.
Insgesamt vermittelt Yen Tu ein Gefühl von innerer Reinigung, Demut und tiefer Verbundenheit mit der Natur. Der Ort lädt dazu ein, langsamer zu werden, achtsamer zu gehen und sich selbst im Rhythmus des Berges neu wahrzunehmen.
6. Beste Reisezeit für einen Besuch in Yen Tu
6.1. Die ideale Jahreszeit
Die beliebteste Zeit für einen Besuch in Yen Tu ist der Frühling, insbesondere zwischen dem ersten und dritten Mondmonat. In dieser Zeit findet die traditionelle Pilgersaison statt, begleitet von religiösen Zeremonien und Festen. Die Atmosphäre ist lebendig und spirituell, allerdings auch deutlich belebter und voller Besucher.
Für internationale Reisende – besonders für Gäste aus Europa – gilt der Herbst (September bis November) als ideale Reisezeit. Das Wetter ist angenehm kühl, die Luft klar und die Wege weniger überlaufen. Diese ruhigere Jahreszeit ermöglicht ein intensiveres, persönlicheres Erlebnis von Natur und Spiritualität.
6.2. Die beste Tageszeit
Der frühe Morgen ist die empfehlenswerteste Tageszeit für einen Besuch. Zu dieser Stunde ist es noch ruhig, der Berg liegt oft im Nebel, und die Temperaturen sind angenehm. Die Atmosphäre wirkt besonders meditativ und ursprünglich.
Wer Menschenmengen meiden möchte, sollte Wochenenden und große Feiertage möglichst vermeiden. Unter der Woche bietet Yen Tu die besten Voraussetzungen für eine stille, intensive und entschleunigte Erfahrung.

7. Das Yen-Tu-Festival
Das Yen-Tu-Festival findet jährlich im ersten Mondmonat statt und markiert den Beginn der traditionellen Pilgersaison. Für viele Vietnamesen ist dies eine bedeutende Pilgerreise zum Jahresanfang, bei der man für Gesundheit, inneren Frieden und einen guten Start ins neue Jahr betet.
Während des Festivals herrscht auf dem Berg eine lebendige Atmosphäre. Pilger aus allen Teilen des Landes kommen zusammen, um gemeinsam zu beten, zu wandern und spirituelle Rituale zu vollziehen. Für internationale Besucher bietet das Festival einen faszinierenden Einblick in die kollektive religiöse Kultur Vietnams und die tief verwurzelte Bedeutung des Buddhismus im Alltag.
Gleichzeitig sollten Reisende beachten, dass Yen Tu während dieser Zeit sehr gut besucht ist. Die Wege sind voller Menschen, die Geräuschkulisse lebhafter und die meditative Ruhe des Ortes tritt etwas in den Hintergrund. Wer vor allem Stille und persönliche Einkehr sucht, sollte einen Besuch außerhalb der Festivalzeit in Betracht ziehen.
8. Anreise und Fortbewegung
8.1. Anreise von Hanoi
Von Hanoi aus ist Yen Tu gut erreichbar. Die gängigsten Optionen sind Limousinenbusse oder Reisebusse, die regelmäßig von der Hauptstadt in Richtung Quang Ninh fahren. Die Fahrt dauert in der Regel etwa 2,5 bis 3 Stunden, abhängig vom Verkehr.
Alternativ können Reisende ein Taxi oder ein privates Fahrzeug nutzen. Diese Variante bietet mehr Flexibilität, insbesondere für Besucher, die Yen Tu mit weiteren Reisezielen kombinieren möchten.
8.2. Anreise von Ha Long
Von Ha Long ist Yen Tu nur rund 50 Kilometer entfernt. Dadurch lässt sich der Besuch ideal mit einer Ha-Long-Bucht-Reise oder einem Aufenthalt an der Küste kombinieren. Die Strecke ist gut ausgebaut und relativ kurz, was Yen Tu zu einem beliebten Abstecher im Nordosten Vietnams macht.
8.3. Fortbewegung im Yen-Tu-Komplex
Innerhalb des Yen-Tu-Gebiets bewegen sich Besucher hauptsächlich zu Fuß oder mit der Seilbahn. Das Gehen ermöglicht ein intensives Natur- und Pilgererlebnis, während die Seilbahn eine komfortable Alternative für diejenigen bietet, die körperliche Anstrengung reduzieren möchten oder nur einen Teil des Weges wandern wollen. Viele Reisende entscheiden sich für eine Kombination aus Seilbahn und Fußweg, um sowohl Komfort als auch spirituelle Tiefe zu erleben.
9. Eintritt, Tickets und praktische Informationen
Der Besuch des Yen-Tu-Komplexes ist kostenpflichtig. Für den Zugang zum Gelände wird ein Eintrittsticket erhoben, dessen Preis moderat ist und zur Erhaltung der Anlage beiträgt. Die Seilbahn wird separat berechnet und kann streckenweise genutzt werden, sodass Besucher flexibel entscheiden können, welchen Teil des Weges sie zu Fuß zurücklegen möchten.
Der Komplex ist tagsüber geöffnet, wobei ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag besonders empfehlenswert ist. Vor Ort stehen grundlegende Serviceeinrichtungen zur Verfügung, darunter saubere Toiletten, schattige Ruhebereiche sowie kleine Rastplätze entlang der Wege.
Zusätzlich gibt es vegetarische und vegane Restaurants, die einfache, buddhistisch geprägte Gerichte anbieten. Diese Orte eignen sich gut für eine Pause während der Pilgerreise und unterstützen das entschleunigte Reiseerlebnis.

10. Kleidung und respektvolles Verhalten
Bei einem Besuch in Yen Tu wird angemessene, zurückhaltende Kleidung erwartet. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, besonders beim Betreten von Tempeln und Pagoden. Aufgrund der steilen Wege und langen Strecken sind bequeme Wanderschuhe oder Sportschuhe dringend zu empfehlen.
Respektvolles Verhalten ist ein zentraler Bestandteil des Besuchs. Besucher sollten leise sprechen, keine Abfälle hinterlassen und die natürliche Umgebung schützen. Das Filmen oder Fotografieren von Mönchen und Praktizierenden ist nur mit vorheriger Erlaubnis gestattet. Yen Tu ist kein reiner Touristenort, sondern ein lebendiger spiritueller Raum, der Achtsamkeit und Rücksicht erfordert.
11. Vegetarische Küche und Übernachtungsmöglichkeiten
Die Küche rund um Yen Tu ist stark von der buddhistischen Tradition geprägt. Besucher können einfache, gesunde vegetarische Gerichte genießen, darunter Reis, Gemüse, Tofu und lokale Spezialitäten. Die Speisen sind leicht, nährend und ideal nach einer Wanderung oder Pilgerreise.
Für Übernachtungen stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Am Fuße des Berges befinden sich Hotels und Gästehäuser, die sich für Tagesausflüge eignen. Wer eine tiefere spirituelle Erfahrung sucht, kann in der Umgebung auch ökologische Resorts oder Retreat-Zentren finden, die Ruhe, Natur und Achtsamkeit in den Mittelpunkt stellen.
12. Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Ein Besuch in Yen Tu lässt sich ideal mit weiteren Highlights im Nordosten Vietnams kombinieren. Nur eine kurze Fahrt entfernt liegt die weltberühmte Ha-Long-Bucht, ein UNESCO-Weltnaturerbe mit spektakulären Kalksteininseln und ruhigen Wasserwegen. Die Kombination aus spiritueller Berglandschaft und maritimer Natur bietet einen spannenden Kontrast.
Ebenfalls in der Nähe befindet sich die Ba-Vang-Pagode, eine moderne buddhistische Anlage mit weitem Blick über die Umgebung. Für Reisende, die das alltägliche Leben der Einheimischen kennenlernen möchten, bietet die Stadt Uong Bi authentische Einblicke in lokale Märkte, Straßenküche und den ruhigen Rhythmus des nordvietnamesischen Alltags.
Wer Zeit hat, kann Yen Tu auch mit einem Abstecher nach Hai Phong verbinden – bekannt für seine lebendige Hafenstadt-Atmosphäre und eine der spannendsten Street-Food-Szenen Vietnams. Besonders Meeresfrüchte und regionale Spezialitäten machen Hai Phong zu einem lohnenden kulinarischen Ziel.

13. Warum Yen Tu für internationale Reisende besonders ist
Yen Tu ist weit mehr als ein Ort zum „Tempelbesichtigen“. Für viele internationale Besucher wird der Berg zu einer inneren Reise, bei der Bewegung, Stille und Natur miteinander verschmelzen. Der Aufstieg ist nicht nur körperlich, sondern auch geistig – ein bewusstes Unterwegssein fernab von Eile und Ablenkung.
Der Ort ermöglicht eine tiefe Begegnung mit der lokalen Kultur, ohne inszeniert oder touristisch überladen zu wirken. Gleichzeitig schafft die natürliche Umgebung Raum für Reflexion und Achtsamkeit. Gerade Reisende, die sich für Slow Travel, spirituelle Erfahrungen und kulturelle Entdeckung interessieren, finden in Yen Tu einen Ort von besonderer Authentizität und Tiefe.
14. Fazit
Yen Tu ist ein Ort, an dem Geschichte, Natur und Spiritualität auf einzigartige Weise zusammenfinden. Anders als viele bekannte Sehenswürdigkeiten ist der Berg kein lautes, schnell konsumierbares Reiseziel, sondern ein Raum für Stille und bewusste Erfahrung.
Wer Yen Tu besucht, geht langsamer, steigt höher – und hört genauer hin. Nicht nur auf die Geräusche des Waldes und der Tempelglocken, sondern auch auf die eigenen Gedanken. Genau darin liegt die besondere Kraft dieses Ortes.
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